Repräsentativer Abschluss des Coroplast-Betriebsgeländes nach Westen: der neue vierteilige Gebäudekomplex. Foto: Alexander Ring   Dieses Foto herunterladen
Viel Tageslicht dank großflächig verglaster Fronten: Das neue Verwaltungsgebäude (links) und die angrenzende Fertigungshalle. Foto: Alexander Ring   Dieses Foto herunterladen
Moderne Industriearchitektur nach Plänen der Artec-Architektengemeinschaft: das neue Betriebsgebäude von Coroplast am Wuppertaler Stammsitz. Foto: Alexander Ring   Dieses Foto herunterladen
23.05.2014

Architektur für effiziente Unternehmensprozesse: Artec baut mehrteiligen Gebäudekomplex für Coroplast

Das Wuppertaler Unternehmen Coroplast weiht einen Neubau mit mehr als 9.000 Quadratmetern Nutzfläche ein – Moderne Industriearchitektur der Artec Architektengemeinschaft gibt dem Betriebsgelände ein neues Gesicht

Wuppertal/Lüdenscheid. Kompetenzen bündeln, Abläufe optimieren, Produktivität steigern – dafür stehen dem Wuppertaler Unternehmen Coroplast jetzt 9.130 zusätzliche Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Nach den Plänen der Lüdenscheider Architektengemeinschaft Artec ist ein Kompetenzzentrum für den wachsenden Geschäftsbereich Technische Klebebänder gebaut worden. Der vierteilige Komplex bietet großzügige Arbeitsbereiche für Entwicklung, Fertigung, Lagerhaltung und Vertrieb.

Dank deutlicher Umsatzsteigerung bei den Technischen Klebebändern, die insbesondere in der Automobilindustrie eingesetzt werden, benötigte Coroplast ein Gebäude für neue Fertigungsmaschinen. „Aufgrund des wachsenden Auftragsvolumens schwebte uns eine Lösung vor, die uns Raum für eine komplette Infrastruktur samt Lager, Vertrieb und Verwaltung bietet“, erläutert Marcus Söhngen, Geschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereiches Technische Klebebänder. Um dieses Kriterium zu erfüllen, konzipierten die Artec-Planer einen Neubau, bei dem Funktionalität oberste Priorität hat: mit offenen Verbindungen zwischen allen Gebäuden, kurzen Wegen für die Mitarbeiter und schnellem Fluss von Materialien. Vier zusammenhängende Gebäude gruppieren sich auf etwa 110 Metern Länge und 55 Metern Breite an der Westseite des Betriebsgeländes. Die markante Stahlbetonkonstruktion ist Ausdruck moderner Industriearchitektur – funktional, flexibel und ästhetisch zugleich.

Den nördlichen Abschluss bildet ein repräsentativer, sechsstöckiger Verwaltungsbau. Großflächig verglaste Fronten prägen die drei oberen Etagen. Dahinter befinden sich Büros, Besprechungszimmer und Prüfräume. Die unteren Stockwerke beherbergen technische Büros und Sozialbereiche. Mit ihrer großen Fensterfront setzt die lichtdurchflutete Fertigungshalle die Optik des Verwaltungsgebäudes fort. Im Mittelteil bietet sie viel Raum für die Produktion und eine ausgeklügelte Fertigungs- und Förderlogistik über zwei Stockwerke. Im direkten Anschluss an die Produktion folgen ein Hochregallager sowie ein eingeschossiges Logistikgebäude.

Bei der Planung waren das begrenzte Platzangebot und die Hanglage Herausforderungen für die Artec-Architekten, die auf anspruchsvolle Lösungen im Gewerbe-, Industrie- und Verwaltungsbau spezialisiert sind. „Wir mussten zunächst eine Höhendifferenz von fünf Metern ausgleichen und das Niveau des Baubereichs insgesamt absenken“, erläutert der leitende Architekt Marcus Born. Bei der Baukonstruktion galt es dann, die Gebäude in das bestehende Betriebsgelände einzupassen und die knappe Fläche optimal zu nutzen. Unter dem Zeichen der Effizienz steht auch der technische Innenausbau. Hier sorgen beispielsweise LED-Beleuchtungstechnik, Fußbodenheizung und die Nutzung der Maschinenabwärme für Energieeinsparung.

Coroplast investiert im ersten Schritt 25 Millionen Euro in den modernen Gebäudekomplex und die Maschinentechnik und schafft damit Zukunftssicherheit für das Unternehmen und seine 800 Mitarbeiter am Stammsitz Wuppertal. Marcus Söhngen: „Wir haben in Artec einen Partner gefunden, der individuellen Ingenieurbau mit anspruchsvoller Gestaltung sehr gut kombiniert. Es kam uns bei dieser großen Standorterweiterung darauf an, sowohl ein zu den Prozessen passendes Gebäude als auch Arbeitsplätze mit einem ansprechenden Ambiente zu schaffen.“

Für weitere Informationen

Marcus Born
+49 (0) 2351 954 88-22

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